Frau Merkel, sie machen uns krank.

Wie in einer Zeitschleife gefangen, mussten wir am 25. März 2021, zum x-ten Mal von Frau Merkel anhören, dass die Pandemie an ihrem schlimmsten Punkt sei, und letztlich nur eine Einschränkung nach der anderen Heil verspricht. Zum wer weiß wie oft wiederholten Male wird das exponentielle Wachstum proklamiert. Wir von der AfD, Stadtverband Eschweiler, distanzieren uns von solch unwissenschaftlichen Aussagen, von der ewigen Angstmacherei und von dem kopflosen, nicht mehr zu ertragendem Dilettantismus. Wir fordern die Kanzlerin auf, endlich die krank machende Verbreitung von Angst auf Basis sachlich falsch verwendeter Zahlen zu unterlassen.

Wir ermuntern Bürger, die sich aufgrund der Äußerungen von Frau Merkel verängstigt oder besorgt oder nur verunsichert fühlen, über folgende Aspekte nachzudenken und diese ggf. zu recherchieren:

1. Exponentielles Wachstum ist nur eine mögliche mathematische Interpretation der sogenannten Fallzahlen auf Basis einer Näherungsmethode. Diese Interpretation ist jedoch nur für kleine Bereiche der realen Fallzahlendiagramme hinreichend gut. Sie versagt völlig beim Beschreiben des gesamten Verlaufs dieser Pandemie und ist damit eine willkürliche und falsche Interpretation. Dazu gibt es ganz andere Methoden, die den typischen Verlauf einer Infektionskrankheit, wie beispielsweise der jährlichen Influenza, im Gesamten (!) trefflich beschreiben können. Daraus lässt sich insbesondere das Szenario von unendlich wachsenden Fallzahlen widerlegen.

  1. Eine Bewertung von absoluten Fallzahlen – also positiven Testergebnissen – ohne das in Bezug zu setzen zur Testanzahl, ist blanker Unsinn. Dies jedoch wird bei der sogenannten Inzidenzzahl ausschließlich gemacht. Dabei ist unerheblich, ob irgendwo bei den zuständigen Stellen (z. B. RKI) auch die Testzahlen erwähnt werden. Wir betonen, dass nur die in Relation gesetzten Fallzahlen im Vordergrund der öffentlichen Kommunikation stehen und als Maßstab für Maßnahmen gelten dürfen. Das konsequente Weglassen dessen kann aus unserer Sicht nur als Zeichen völliger Ahnungslosigkeit oder dem Willen, die Bevölkerung vorsätzlich zu täuschen, verstanden werden.
  2. Seit wenigen Wochen erst werden in großem Maß an Schulen und Kindergärten Kinder getestet – gesunde, symptomlose Kinder. Es ist völlig unweigerlich, dass die Zahlen positiver Testergebnisse in dieser Gruppe (speziell der unter 14jährigen) steigen. Diese Unweigerlichkeit als unvorhergesehenen wissenschaftlichen Befund oder gar als besorgniserregenden Umstand zu deklarieren ist eine Beleidigung des Verstandes jedes einzelnen Bürgers.
  3. Immer wieder haben fachkundige Bürger in den letzten Monaten die öffentlich zugänglichen Zahlen über Coronafälle analysiert, und immer wieder werden Ungereimtheiten festgestellt. Jüngst wurde gezeigt, dass weder die „7-Tages-Inzidenz“ noch die „Corona-Todesfälle der letzten 24 Stunden“ exakt nur Zahlen aus den namensgebenden Zeiträumen beinhalten. Auch hier ist die völlige Manipulation der Zahlen scheinbar möglich.
  4. Der zeitliche Zusammenhang zwischen Start der Impfungen und Verlauf der Todesfälle wird konsequent nicht analysiert. Während das Opfer eines Verkehrsunfalls bei positivem Test nach wie vor in die Corona-Todesstatistik eingeht, wird ein Zusammenhang eines Sterbefalls noch am Ort des Geschehens nur Stunden nach einer Impfung kategorisch von dieser entkoppelt. Wir regen jeden Bürger an, diese Zusammenhänge und Vorgehensweisen zu recherchieren und für sich zu bewerten. Gerade in einer solchen Ausnahmesituation mit solchen von der Regierung initiierten Ausnahmeeinschränkungen und -schädigungen fordern wir nachvollziehbares, wissenschaftlich sauberes Vorgehen. Insbesondere, wenn die Aktionen der Regierung außerhalb der verfassungsmäßigen Rahmenbedingungen stattfinden.
  5. Ein Aspekt ist aus unserer Sicht besonders kritisch. Zu all den vorgenannten Aspekten finde sich seit Anbeginn der Corona-Pandemie Experten, die genau darauf hinweisen. Hochrangige Experten aus einer Vielzahl von medizinischen, technischen und sozialen Fachbereichen, sogar aus politischen und den nachgeschalteten behördlichen Kreisen. Wir erleben seit Anbeginn der Corona-Pandemie Diffamierung, Ausgrenzung, Desavouierung, Beschimpfung und Beleidigung – sogar existenzielle Bedrohung und Zerstörung dieser Menschen. Nur eines sehen wir mit grotesker Konsequenz nicht: Diskurs. Das überhebliche, selbstsichere und autokratische Selbstverständnis, mit dem Kritiker von der Regierung ignoriert werden, könnte mit Leichtigkeit in einen akzeptierten, argumentativ belegten Konsens überführt werden. Einzig dafür notwendig wäre die faire, offene, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Kritikern. Wenn die Position der Regierung so sicher, so unumstößlich, so unwiderlegbar zu begründen ist, dann wird dieser Diskurs genau das zutage fördern. Dieser Konsens würde die fortschreitende Spaltung unserer Gesellschaft mühelos beheben. Nicht nur werden Kritiker überzeugt und im besten Fall zu Anhängern der anderen Argumentation gemacht. Auch die Strahlkraft von falschen Argumenten wird eingedämmt. Allerdings würde dies auch für die andere Seite gelten. Wir regen die Bürger an, sich folgende Fragen auf Basis der eigenen Lebenserfahrung zu beantworten: Was sagt es aus in einer Argumentation, wenn eine Seite die andere nicht anhört? Was bedeutet es, wenn andere Argumente nicht gehört werden und stattdessen die Menschen mit solchen Argumenten bekämpft werden? Von welcher Art Personen und Gruppen kennt man solches Vorgehen?
  6. Denken Sie bitte auch über dieses nach: Seit Anbeginn der Maßnahmen sind regelmäßig Verstöße von Politikern aller Organe – insbesondere aber der Regierungen – verzeichnet. Sei es die Maskenpflicht, die im Bundestag, aber auch in sämtlichen Landtagen eingeführt wurde (Wochen bis Monate nachdem sie für das Volk schon flächendeckend galten). Seien es die Gruppen von Politkern, die sich in den Regierungseinrichtungen das ganze Jahr 2020 über versehentlich haben ablichten lassen, eng beieinanderstehend, ohne Maske. Sei es die Bundestagskantine, die die gesamte Zeit über, in der alle Restaurants geschlossen waren, für alle Abgeordneten geöffnet war. Seien es Minister, die sich zu zehnt in einen Aufzug quetschen, während Polizeibeamte Rentner auf Parkbänken und Kinder auf Bolzplätzen nachstellen. Seien es Politiker, die sofort ihre Masken abnehmen und ohne diese weiter miteinander reden, nachdem die Aufzeichnung von TV-Sendungen beendet ist. Verstehen Sie diesen Punkt bitte richtig, liebe Bürger: Wie ist es einzuordnen, wenn die Politiker, die die Gefahr des Virus laut proklamieren und die gesamte Bevölkerung in ihren Grundrechten einschränken, genau die sind, die sich dieser Gefahr scheinbar arglos aussetzen, sobald keine Kameras auf sie gerichtet sind, oder sie sich sonst unbeobachtet fühlen? Die meisten dieser Politiker sind fortgeschrittenen Alters und daher nach offizieller Ansicht besonders gefährdet. Beantworten Sie diese Fragen bitte für sich.

8. Parallel zu den nicht endenden Bemühungen, die Gesellschaft in Angst und Schrecken zu halten, laufen scheinbar mit selbem Eifer die korrupten Machenschaften von direkt involvierten Politkern. Korruption, deren Grundlage nicht etwa alltägliche Geschäfte und Belange sind, sondern genau diese, die die Aufrechterhaltung der Angst vor Corona bedingen. Die Angst, die von denselben Akteuren geschürt wird.

Wir von der AfD Eschweiler sagen: Wir haben genug von Angst auf Basis falscher Zahlen. Wir haben genug von zerstörerischen Maßnahmen. Wir haben genug von Einschränkungen der Grund- und Bürgerrechte. Wir haben mehr als genug von der Spaltung der Gesellschaft durch scheinheilige Ideologien.

Jedem Bürger, der seinen Nächsten abwertet oder sich nur von ihm abwendet, weil die Regierung sagt, dieser habe die falsche Meinung, wähle die falsche Partei, lese die falschen Zeitschriften, besucht die falschen Demonstrationen oder hat schlicht die falschen Sorgen und Nöte, dem sagen wir: Prüfe die Motivation Deiner Abwertung. Höre Deinen Nächsten an. Lade ihn zu einem Gespräch ein. Stelle Gleichwertigkeit zwischen Euch her. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir dann als Gesellschaft diese Situation schnell und friedvoll aufgelöst bekommen. Ohne willkürlich auf- und aneinandergereihte Lockdowns. Ohne weitere Zerstörung unserer Wirtschaft, unseres Wohlstands und unserer Kultur. Vor allem aber ohne Gewalt und ohne Abwertung.

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